Presse längere Ausschnitte (download)

BEBEN IM WASSERWERK
Wuchtige Bässe versetzten gestern das alte Wasserwerk in der Puschkinstraße in Schwingung und erzeugten beim Publikum sanfte Schauer. Es gab Feinkost für die Ohren.
Mit Freude registrierte der Jazzclub den enormen Zuspruch – ausverkauft.
Nach einem romantischen Einstieg wechselte Ausnahmecellist Wolfram Husche mehrfach vom klassischem zum elektronischen Instrument und legte einen satten Sound über die alten Filteranlagen. Huschke belohnte das Kommen mit seiner genialen Virtuosität, zauberte saitenweise Impressionen in den Klangraum, der ob der Wucht zuweilen mit Resonanzen reagierte. Dieses Dröhnen störte Publikum und Meister keineswegs. Er integrierte es hingegen. Denn das Wesen der Dröhnung ist ja das Dröhnen, erklärte Wolfram Huschke kurzum. Im ständigen Wechsel zeigte er sich mal von der verspielten, mal romantischen, mal brachialen Seite. Untermalte mit eindrucksvoller Mimik das akustische Erlebnis. Beeindruckende Vielfältigkeit auf höchstem cellistischem Niveau. Mit dieser furiosen Auftaktveranstaltung führte der Jazzclub in das neue Konzertjahr.
24.Januar 2010
NNZ

Allen voran aber ist Huschke ein genialer Musiker. Ein Cellist, der technisch mit Fingern und Bogen sein Instrument wie nur wenige beherrscht, der von Bach bis Hendrix dem Cello in
brillanter Virtuosität eine Klangvielfalt zu entlocken versteht, die sowohl Gänsehaut erzeugen als auch die Füße mitwippen lassen kann.
Nein, ins Bild des klassischen Orchestermusikers passt Huschke nicht. Offenes schwarzes Hemd statt Frack, kahl rasierter Schädel statt wallender Haarpracht. Und dann ist da dieses stets jungenhafte Grinsen,
das einmal mehr Sympathien weckt für einen, der Musik liebt und es zudem versteht, diese Liebe ins Publikum zu transportieren. Mit Klassik zieht er seine Zuhörer ebenso in den Bann wie mit seinen Ausflügen in die Welt von Pop und Rock, wenn er mit seinem Elektrocello Töne erzeugt, die dank diverser elektronischer Helfer eher nach brachial gespielter E-Gitarre klingen denn nach dem allgemein hin zu erwartenden, von weich bis markant reichenden, charakteristischen Celloklang. Selbst Country und Jazz mischt sich in sein scheinbar alle Genres übergreifendes Repertoire.
Huschkes Stücke sind kleine musikalische Geschichten über die Liebe und das Leben; getragen von einem schier unerschöpflichen Maß an Fantasie. Er erzählt diese Geschichten musikalisch meisterhaft, kommentiert sie mit schelmischem Witz und einer Mixtur aus Schüchternheit und Draufgängertum. Und so manche seiner Kompositionen besitzt Ohrwurmqualität, wie zum Beispiel das Stück vom "Marskind" oder das musikalisch einzigartig umgesetzte Treiben im "Affenhaus", zwei Huschke-Klassiker, die natürlich als Zugabe eines fast zweistündigen Konzerts in Greiz nicht fehlen durften.
Selbst eine "kleine Impfung gegen die Schweinegrippe, garantiert ohne Nebenwirkungen" verabreichte der Musiker dem Publikum.
Mit seiner von sensibel bis exaltiert reichenden Musik, seiner Art und seinem Charme erreicht Huschke alle, die Liebhaber verschiedenster Musikstile ebenso wie alle Altersklassen.
Und ein Konzert von ihm ist, egal wie oft man Huschke schon gehört hat,immer ein Erlebnis.
01.11.2009
OTZ - OSTTHÜRINGER Zeitung

Wolfram Huschke ist ein hochsensibler, technisch brillanter Cellist mit unglaublicher Fantasie, mit einer ungeheuren stilistischen Bandbreite, deren Schattierungen und krassen Gegensätzen er in wenigen Takten zusammenzufassen versteht, ohne daß man den Wechsel sofort bemerkt; jemand, der seine Begeisterung für die Musik und seinen unbeschreiblichen Spaß am Umgang mit ihr auf mitreißende Weise und vielerlei Arten mitzuteilen versteht; ein Mann, der Witz und Charme hat und dessen kokette Mischung aus schüchternem Flirt und draufgängerischer Zurückhaltung, aus reizender Verlegenheit und purer Erotik, launiger Gemütlichkeit und heiterem Ernst wohl ausnahmslos jeden in den Bann schlägt.
Rheinische Post 17.01.2005

Seit mehr als einem Jahrzehnt schon tingelt der Solist Wolfram Huschke durch die Welt- und er weiß, wie man bei Konzerten die Einsamkeit vertreibt: Er sucht sofort die Nähe zum Publikum. Mit offenem Lächeln fragt er, wer heute zum ersten Mal ein Konzert von ihm besucht. Nur wenige melden sich - kein Wunder: Huschke hat eine sehr treue Fan-Gemeinde, die von seinem brillanten und einzigartigen Spiel nicht genug bekommen kann.
Halle Februar 2004

Bach hat ihn immer begleitet und geprägt. Und so sind seine Ausflüge in das streng Klassische vor allem auch Verbeugung vor dem Großen(...) Egal wie man Huschke erklären will, letztendlich bleibt nur die Empfehlung hinzugehen und die Ohren weit aufzusperren.
Potsdamer Neueste Nachrichten 28.08.2004

Es ist die Liebe in all ihrer Schönheit, in all ihrem Schrecken, es ist die Sehnsucht nach Ferne, nach Einsamkeit, unverfälschter Natur, die Wolfram Huschke cellomusikalisch umtreibt. Fortgesetzt entlockt er seinem Cello eine fast unglaubliche Folge schräger und heiterer Geschichten, anrührend stiller Momente und heftig rockender Ausbrüche. Insbesondere beim zeitweiligen Griff zum elektrisch verstärkten Cello nutzte Huschke das ganze Arsenal von Hall, Echo- und Feedback-Klängen, die seit den Gitarren-Improvisationen eines Jimmy Hendrix Eingang in die Jazz- und Popwelt fanden und mit Huschke eines ihrer ersten und herausragenden Nachfolger aus dem Klassik-Genre finden.
GN Nordhorn 07.10.2003

So wie Huschke hat noch keiner Cello gespielt. Mittlerweile ist er noch sicherer im Stil geworden, noch raffinierter im Sound.
Kleines Theater 07.12. 2002

Mit seiner feinfühligen, pulsierenden und extrovertierten Spielweise trifft Huschke dabei den Lebensnerv unserer Zeit auf den Punkt.
Unrast, Aufgewühltheit, ausgelassene Lebensfreude, aber auch Melancholie und Besinnlichkeit setzte er ausdrucksvoll um. Daneben weiß er sich als kurzweiliger Geschichtenerzähler und Conferencier mit Esprit einzubringen.
Rundschau Bonn 27.06.2002

Die Begegnung mit ihm, seiner Musik, seinen Mitstreitern läßt das Publikum nicht entspannt wegschlummern, sondern reißt es in musikalische Welten, die es bis dahin nur ahnte.
Opp! 03.2001

Wolfram Huschke ist ein Virtuose der höchst seltenen Art, einer, dem man den reichlich geflossenen Übungsschweiß nicht ansieht. Technisch scheint es für ihn nichts zu geben, was er nicht kann. Sein Musikhorizont reicht erheblich weiter als in der Branche üblich.
Elbe Jetzel Zeitung 27.12. 2000

Ob rockig, jazzig oder Country-Musik, Huschke verbindet die verschiedensten Richtungen und Stile zu einem Arrangement musikalischer Glanzlichter. Verblüffend, welche Töne Huschke aus dem E-Cello, unterstützt von Verzerrern, Delay und Prozessoren zaubert, mitreißend in seiner in ihrer exzessiven Wildheit seine musikalischen Komplimente an Jimmy Hendrix. Verdienter, lang anhaltender Applaus belohnte den Künstler, der nicht nur musikalisch, sondern auch durch eine ausgeprägte Körpersprache und seine amüsanten Anekdoten eine perfekte Ein-Mann-Show bot. Huschke eben.
Rhön-Saale-Post 26.05.2000

Mit seiner oft fetzigen Musik und den dazu erzählten Geschichten schafft er es immer wieder zu überraschen und gleichzeitig eine Atmosphäre von geballter Lebensfreude zu verströmen.
Hamburger Morgenpost 08.05.1999

Huschke kennt keine Berührungsängste, technisch hat er auf dem Cello alles drauf. Er ist ein begnadeter Virtuose, intonationssauber und eloquent mit Fingern und Bogen.
Dresden 1999

Schon rein äußerlich paßt Huschke ganz und gar nicht in das Bild, das man so vom klassischen Musiker hat. Statt der erwarteten wirren Löwenmähne trägt er Glatze, und das immerwährende Grinsen reicht von Ohr zu Ohr. Gesprächig ist er, ein Medienliebling und das erst recht seit Marius Müller-Westernhagens "Affentour" im letzten Jahr. Da trat er nämlich als erster klassischer Musiker im Vorprogramm eines Rockkonzerts auf und stahl dem großen Meister sogar hier und da die Show.
Plus 40/96

Nie würde er sich erdreisten, seine Zuhörer zu langweilen. Kann er wahrscheinlich auch gar nicht, da Wolfram Huschke alles andere als ein langweiliger Mensch ist.
Lift Stuttgart Juli 1995